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Motto: "Begegnung zwischen den Generationen - Menschen zusammenführen"
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| Mehrgenerationenplätze sind Begegnungsorte
für Jung und Alt. Oberste Zielsetzung dabei ist, verschiedene
Generationen
über Spiel, Spaß und Bewegung zueinander zu führen. Es ist
dabei ein Angebot vorhanden, das den Bedürfnissen aller
Generationen
gerecht wird.
Neben den motorischen und spielerischen Aspekten, spielt auch der
gesellschaftliche Aspekt
eine wichtige Rolle - Verständnis, gegenseitige
Achtung und Anerkennung, Hilfe und gemeinsamer Dialog.
Wir haben hierzu bereits mehrere, vom Land Rheinland-Pfalz geförderte
Modellvorhaben, planerisch begleitet und umgesetzt.
Neben innerörtlichen
Platzgestaltungen sind in diesem Rahmen auch größere, am Stadt- bzw.
Ortsrand liegende Flächen
(größer 10.000 m²) nach den Erfordernissen
des Mehrgenerationenaspektes erstellt worden. |
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Beispiel: Mehrgenerationenplatz Waldböckelheim (Platz an der Apotheke)
Entwurf
Entwurfskonzeption
Der Entwurfsplanung lagen folgende Zielsetzungen zu Grunde:
-
Nutzungsfähigkeit für alle Altersgruppen, barrierefreier Zugang zur Platzfläche
- Erhalt der Aufenthaltsfläche auf dem Niveau des Waldweges
- Gefahrenpotenzial für Kindergartenkinder in auf dem Weg vom Kindergarten zur Bushaltestelle minimieren
- Platz nicht für Kfz befahrbar
- Aufstellmöglichkeit für Weihnachtsbaum / Maibaum
- Auflockern der Mauern durch Sitzstufen zur Hauptstraße
- Abstandsfläche zum angrenzenden Gebäude herstellen
- Sitzmöglichkeiten regulärer und informeller Art
- Standortgerechte Neupflanzung der Gehölze
- Nutzung ortstypischer Materialien, Integration in das Ortsbild
- Neugestaltung des Unterstandes an der Bushaltestelle in ortstypischer, ländlicher Ausprägung
Flächengestaltung
Die
vorhandene Treppe wird in Richtung Osten verlegt und in geschwungener
Form ausgeführt. In Richtung der Bushaltestelle werden Sitzstufen
integriert. Zum angrenzenden Nachbargrundstück wird eine Pflanzfläche
hergestellt. Die Pflanzfläche im Osten wird im Wesentlichen erhalten und
durch eine umlaufende Mauer eingefasst. Der Platz wird mit farblich
angepasstem Betonpflaster befestigt.
Die Verlegung
der Treppenanlage öffnet den Platz optisch von der Hautstraße aus und
läd Passanten ein, den Platz zu betreten und dort zu verweilen. Die Lage
der Treppe ist so gewählt, dass die Treppe nicht direkt an den
Straßenraum des Waldweges angrenzt und somit eine Gefährdung für die
Kindergartenkinder auf dem Weg zum/vom Bus minimiert wird. Ein
barrierefreier Zugang zum Platz wird wie bisher auch vom Waldweg aus
möglich sein.
Sitzgelegenheiten: Auf
dem Platz werden Bänke mit Lehnen aufgestellt, die auch älteren
Personen ein bequemes Aufstehen ermöglichen. Die Einfassung der
Pflanzfläche in Richtung des Nahbargrundstücks wird mit einer ca. 35 cm
hohen Mauer ausgeführt, die als informelle Sitzgelegenheit dienen kann.
Mit der Integration von Sitzstufen in die Platzgestaltung bieten sich
gerade den Jugendlichen weiter informelle Sitzgelegenheiten.
Die Maueren zur
Hauptstraße werden wie bereits im Bestand mit Sandstein ausgeführt. In
Waldböckelheim ist auch in der Ortslage eine Vielzahl von Mauern und
Stützmauern in dieser Ausführung vorhanden. Zur Hauptstraße wird durch
ein Geländer die notwendige Absturzsicherheit hergestellt. Dabei wird
die Ausführung des Geländers dergestalt sein, dass ein Sitzen auf der
Mauer in Platzrichtung vor dem Geländer möglich sein wird.
Baumhalterung Weihnachts- / Maibaum
In die Pflanzfläche in der Spitze der Platzfläche wird eine
Haltevorrichtung integriert. Der Raum um diese Vorrichtung wird
ebenfalls mit Pflaster befestigt.
Baumpflanzung innerhalb der befestigten Platzfläche
Die vorhandene Robinie wird entfernt und zu Gunsten eines in
Standortansprüchen, Wuchsform und Größe angepassten Gehölzes ersetzt.
Die Baumscheibe wird mit einem Baumrost abgedeckt, so dass ein
Überlaufen der Fläche problemlos möglich ist und gleichzeitig ein
Missbrauch der Baumscheibe als Mülleimer vermieden wird.
Abbildung 7: Baumscheibe Bestand
Unterstand Bushaltestelle
Der
vorhandene Unterstand aus Metall und Plexiglas soll einer
regionaltypischen Holz-Stein-Konstruktion weichen und somit optisch dem
Platz zugeordnet in das Ortsbild eingebunden werden.
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Bestandsplan vor der Umgestaltung

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Fördermöglichkeiten
Entprechend dem Aktionsprogramm Kinderfreundliches Rheinland-Pfalz -
Politk für Kinder ...mit Kindern... (2004) kann eine Förderung der
Projekte durch das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz
erfolgen.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf - wir beraten Sie gerne!
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