Im Zuge der Energiewende sollte in der Ortsgemeinde Freimersheim (Rheinhessen) eine Photovoltaik-Freiflächenanlage entlang der A 63 sowie der Bahnstrecke Alzey – Kirchheimbolanden errichtet werden. gutschker-dongus begleitete das PV-Projekt von Anfang an bis zum Ende. Unser Büro ermittelte den geeigneten Standort für den Solarpark, erstellte notwendige Unterlagen und Gutachten für die Planungsphase und führte die Umweltbaubegleitung während der Bauphase der Photovoltaikanlage durch. Ende Juni 2022 wurde der Solarpark Freimersheim 2 (Landkreis Alzey-Worms, Verbandsgemeinde Alzey-Land) in Betrieb genommen.

Neben der Klärung der Vereinbarkeit des Standorts entlang der Autobahn (A 63) und der Bahnlinie (Alzey – Kirchheimbolanden) unter Berücksichtigung der raumordnerischen Vorgaben, wurde von gutschker-dongus die vollständige Bauleitplanung im Zeitraum von November 2019 bis März 2021 durchgeführt. So wurden nach der Erarbeitung einer vereinfachten raumordnerischen Prüfung inkl. eines von der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) positiv beschiedenen Zielabweichungsverfahrens auch die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für die Realisierung der PV-Freiflächenanlage geschaffen. Neben dem Bebauungsplan wurde dabei auch der Flächennutzungsplan im Parallelverfahren geändert.

Weiterhin wurden von unserem Büro die Umweltprüfung und die faunistischen Erfassungen durchgeführt sowie geeignete PIK-Maßnahmen (Produktionsintegrierte Kompensation) konzipiert und festgelegt. Diese werden seitens des am Projekt beteiligten Landwirts außerhalb des Geltungsbereiches umgesetzt. Dadurch werden die Lebensbedingungen der Feldlerchen in der intensiv genutzten Feldflur insgesamt verbessert und die Population stabilisiert.

Während der Errichtung der Photovoltaik-Freiflächenanlage von Januar bis Juni 2022 wurde von uns eine Umweltbaubegleitung durchgeführt und eine entsprechende Dokumentation des Bauverlaufs erstellt. Dabei wurde auf die Einhaltung und Umsetzung der umweltfachlichen Vorgaben und Festsetzungen geachtet und diese umfassend dokumentiert.

Nach einer intensiven Planungs- und Realisierungsphase von insgesamt knapp 2,5 Jahren, speist die Anlage mit einer Nennleistung von ca. 10 MWp mittlerweile ins öffentliche Stromnetz ein und leistet damit einen weiteren Beitrag zur Energiewende und dem Ziel, die Stromversorgung umfassend auf erneuerbare Energien umzustellen.